Energieform Wärmepumpen 1975 - 1980

Energieform Wärmepumpen
Neue Warmwasser-Wärmepumpe, 1980
Eine neue Warmwasserwärmepumpe stellte Junkers im März 1980 auf der Intherm in Stuttgart vor. Die Heizleistung und die Kapazität des Warmwasserspeichers waren so ausgelegt, dass ein Haushalt mit bis zu sechs Personen mit warmen Wasser versorgt werden konnte. Von ähnlichen Systemen unterschied sich die Junkers-Lösung dadurch, dass die Kältemittelleitung nicht durch das Brauchwasser geführt wurde, damit war eine Wasserverunreinigung durch Kältemittel nicht mehr möglich.
Junkers-„Tritherm“-Haus, 1977
In den Jahren 1975/76 wurde in Wernau das Junkers-„Tritherm“-Haus errichtet. Der Name „Tritherm“ stand hierbei für die Nutzung von drei Wärmequellen: der Sonne, der Außenluft und einem fossilen Brennstoff. Bei diesem Versuchshaus ging es darum, Erkenntnisse über das optimale Zusammenwirken von Sonnenkollektoren, Wärmespeicher, Wärmepumpe und Zusatzheizung zu gewinnen.
Erste Wärmepumpe von Junkers, 1975
Auf der ISH 1975 in Frankfurt stellte Junkers den Prototyp einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe vor, die seit Anfang des Jahres in einem Wohnhaus am Neckar installiert war und Brunnenwasser als Wärmequelle nutzte. In den Sommermonaten diente die Wärmepumpe nur zur Warmwasserbereitung. Im Winter erwärmte sie neben dem Brauchwasser in Küche und Bad auch das Heizwasser. Bei sinkender Außentemperatur stieg die Einschaltdauer der Wärmepumpe automatisch bis zum Dauerbetrieb und bei unter -5 Grad Celsius sprang eine Zusatzheizung an.