Die Energieform Gas 1980 - 1997

Energieform Gas
Schnittbild des Buderus Gas Spezialheizkessels „Logana Ecomatic-plus“ 03.10
Die Ecomatic regelte hier sowohl die Kessel-wassertemperatur abhängig von der Außentemperatur als auch die Feuerungsleistung, d.h. die Gas- und Luftmenge abhängig von dem jeweiligen Wärmebedarf. Durch eine stärkere Abkühlung der Heizgase konnte die Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes erreicht werden. Die so zusätzlich gewonnene Energie wurde innerhalb des Kessels frei und dem Heizkreislauf zugeführt.
Gas-Brennwert-Kesseltherme von Junkers, 1985
1985 wurde die neue wandhängende Gas-Brennwert-Kesseltherme CL-100 auf der ISH in Frankfurt vorgestellt. „C“ steht hierbei für Kondensation, „L“ für Lambda-Steuerung und „100“ für 100% Wirkungsgrad. Die Abgaskondensation über einen zweiten Wärmetauscher plus Lambdasteuerung ermöglichte im Vergleich zu bisherigen Gasheizungen eine Energieeinsparung von bis zu 15% und eine Verringerung der Abgasmenge auf ein Minimum.
Brennwert-Wandheizkessel für den deutschen Markt
Als erstes Resultat des 1991 zwischen Nefit und Buderus geschlossenen Vertrages über die Entwicklung und den Vertrieb wandhängender Gas-Brennwertgeräte wurde im Mai 1992 der für den deutschen Markt konzipierte Gas-Brennwert-Wandheizkessel GB 102 W in das Lieferprogramm der Buderus Heiztechnik GmbH aufgenommen. Die Abbildung zeigt die Innenansicht des GB 102 W mit integriertem 80-Liter-Speicher.
Optimierung des Produktprogramms, 1997
Nach der Übernahme von e.l.m. leblanc und der Tochtergesellschaft Geminox durch Bosch im Jahre 1996 wurde das Programm wesentlich überarbeitet. Im Juli 1997 begann die Markteinführung des Gas-Warmwasserbereiters der Serie Ondea. Ende 1997 folgte die Geräteserie Egalis, abgebildet ist hier die Gas-Kesseltherme Egalis. Technisch wurden die neuen Gerätetypen durch den Einsatz von Bosch-Komponenten wie der Steuer- und Regelungseinheit „Heatronic II“ optimiert.