Gesellschaftliche und soziale Meilensteine 2004 - 1986

Gesellschaftliche und soziale Meilensteine
Vorstellung der Vision der BBT Thermotechnik GmbH, 2004
Nach der Übernahme von Buderus durch Bosch 2003 wurden im folgenden Jahr die Heiztechnik-Aktivitäten von Bosch und Buderus zusammengelegt und am 2. August 2004 die BBT Thermotechnik GmbH in das Handelsregister eingetragen. Ende Juni 2004 war den Führungskräften von Bosch Thermotechnik und Buderus Heiztechnik die „Vision“, das Leitbild des neuen Unternehmens vorgestellt worden. Ab. 1. Januar 2008 firmiert die BBT Thermotechnik GmbH als Bosch Thermotechnik GmbH.
Doppeljubiläum: 100 Jahre Gussheizkesselpatent und fünf Millionen Heizkessel
100 Jahre nachdem den Eisenwerken Hirzenhain und Lollar ihr erstes Patent auf einen Gussgliederheizkessel erteilt worden war, wurde 1998 im Werk Lollar der fünfmillionste Gussheizkessel gefertigt. Der Jubiläumskessel mit der Produktionsnummer 5.000.000 ging als Spende von Buderus an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Aufgestellt wurde der Kessel im Schloss Fürstlich Drehna, einem vierflügeligen Wasserschloss, das als einmaliges Architekturensemble in Brandenburg gilt. Auf dem Foto ist der damalige Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Robert Knüppel, während seiner Ansprache anlässlich der Übergabe des Jubiläumskessels zu sehen.
Einführung der Gruppenarbeit in Lollar und Eibelshausen, 1996
Um die Produktivität zu verbessern und flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können, wurde Anfang 1996 in der Montage des Werkes Lollar Gruppenarbeit eingeführt. Ende 1996 war durch die Umstellung der Fertigung der Kesselmontage G 115 auf Gruppenarbeit bereits eine Produktivitätssteigerung von 16 Prozent erzielt worden. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Pilotprojekt wurde die Gruppenarbeit noch 1996 auch in anderen Lollarer Werksbereichen sowie im Werk Eibelshausen eingeführt.
Sitz der Robert Bosch Stiftung GmbH, 1986
Seit 1986 hat die Robert Bosch Stiftung ihren Sitz im hier abgebildeten früheren Wohnhaus von Robert Bosch, das er 1910/11 erbauen ließ. Robert Bosch formulierte sein Stiftungs-Leitmotiv 1935 mit den Worten: „Meine Absicht geht dahin, neben der Linderung von allerlei Not, vor allem auf die Hebung der sittlichen, gesundheitlichen und geistigen Kräfte des Volkes hinzuwirken.“ Im Sinne von Robert Bosch fördert die Stiftung Gesundheitspflege, Wohlfahrtspflege, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Geistes-, Sozial-, und Naturwissenschaften und insbesondere die Völkerverständigung.