Buderus 1952 - 1977

Produkte von Buderus
Schwedisches Patent für die Produktion von Stahlheizkessel
Seit Anfang der 1950er-Jahre wurden bei Großbauten und Siedlungen in zunehmenden Maße Hochleistungskessel anstelle zahlreicher kleinerer Einheiten eingesetzt. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung erwarb Buderus 1952 eine Lizenz für die Produktion von Stahlheizkesseln des schwedischen Unternehmens A. B. Gustavsberg Fabriker. Am 6.Mai 1953 gründeten die Buderus‘schen Eisenwerke die Tochtergesellschaft Omnical Gesellschaft für Kessel- und Apparatebau m.b.H. mit Sitz in Wetzlar.
„Loganatherm“ mit Warmwasser-bereiter, 1958
Bei dieser Neukonstruktion waren die BuderusLollar-Kessel Logana 20, 30 und 31 mit einem Warmwasserboiler organisch und funktionsmäßig zu einer Einheit verbunden, d.h. auf den gusseisernen Gliederkessel setzte der liegende Boiler auf. Die Leistungen von Kessel und Boiler waren so abgestimmt, dass jederzeit genügend warmes Wasser zur Verfügung stand.
Buderus-Junotherm, 1963
Der abgebildete Ölkessel Buderus-Junotherm PA, 1963 auf der Hannover-Messe präsentiert, hatte eine herausnehmbare Ausmauerung und war damit auf Koksbrand umstellbar. Er war ebenso für Gasfeuerung geeignet. Seine Rippenrohr-Heizflächen bewirkten einen niedrigen Brennstoffverbrauch. Die Kesselautomatik mit allen Thermostaten war am Kessel montiert.
Niedertemperatur-Heizkessel vonBuderus, 1977
Auf der ISH 1977 verblüffte der erste Ecomatic-Heizkessel von Buderus die Fachwelt mit der revolutionären Technologie, den Kessel mit moderner Regelungstechnik kontinuierlich in Abhängigkeit von der Außentemperatur zu steuern. Mit den nach der Ölkrise von 1973 entwickelten Buderus-Niedertemperatur-Heizkesseln waren Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent zu erzielen. Die Schnittbilder zeigen den Guss- und den Ecomatic-Stahlheizkessel.