Buderus 1924 - 1936

Die 20er und 30er Jahre
Zimmerheizkessel „Logana“
Am 21. Juni 1924 meldete Buderus die Typenbezeichnung „Logana“ (abgeleitet von dem alten Namen der Lahn) als Warenzeichen für Zimmerheizkessel an. Die Zimmerheizkessel „Logana“ wurden zunächst in den Modellen A (Rundkessel) und B angeboten. Von der Formgestaltung her sollten die Kessel einem Zimmerofen gleichen, um für den Wohnbereich infrage zu kommen.
Mittel- und Großkessel
Im Jahre 1927 gaben die Buderus‘schen Eisenwerke ein weiteres Referenzbuch unter dem Titel „Buderus-Lollar Mittel- und Großkessel in Zentralheizungsanlagen“ heraus. Zu dieser Zeit wurden Kesseleinheiten von 0,55 Quadratmeter bis über 40 Quadratmeter Heizfläche hergestellt. Für große Bauwerke wie Verwaltungseinrichtungen, Schulen, Krankenhäusern, Hotels usw. wurden Großkessel und die in derselben Weise konstruierten, nur schmäleren Mittelkessel angeboten.
Spezialkessel für Ölfeuerung, um 1930
Nachdem Buderus schon seit 1915 Großkessel für Ölfeuerung geliefert hatte, bot das Unternehmen um 1930 nach Verbesserungen an der Feuerraumgeometrie den ersten deutschen Öl-Spezialkessel an. Dieser Kessel war speziell den besonderen Anforderungen der Ölfeuerung angepasst. Ölbrenner, die eine einwandfreie Verbrennung und Regulierung ermöglichten, standen zu dieser Zeit bereits in großer Anzahl auf dem Markt zur Verfügung.
Prospekt für Kohlen-Großkessel, 1936
Von Ende der 1920er-Jahre bis Ende der 1930er-Jahre wurde in Lollar eine breite Palette von Gussheizkesseln für feste Brennstoffe entwickelt. 1936 brachte Buderus einen Kohlen-Großkessel mit zwei Verbrennungsräumen auf den Markt. Die Kohle rieselte aus dem Füllschacht gleichmäßig über schräg angebrachte Roste nach und ermöglichte so eine einfache Bedienung.